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Teilnahme am KT-Kolloquium 2026 in Chemnitz
02. Oktober 2026
Vom 30. September bis zum 2. Oktober 2026 fand das diesjährige KT-Kolloquium an der Technischen Universität Chemnitz statt. Das Kolloquium bot erneut eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschenden und Promovierenden aus verschiedenen Bereichen der Konstruktionstechnik.
Das abwechslungsreiche Programm umfasste vier thematische Sessions. Im Mittelpunkt standen die Themen Model-Based und Smart Engineering, maßgeschneiderte Berechnungswerkzeuge, Optimierung, Leichtbau und Generative Design sowie LCE, Eco-Design und Design for Sustainability.
Auch der Lehrstuhl für Konstruktionslehre und CAD der Universität Bayreuth war mit aktuellen Forschungsthemen vertreten. In der Session Optimierung, Leichtbau, Generative Design stellte Felix Hartwig die Arbeit „Reduktion der Rechenkosten einer netzbasierten Mehrzielformoptimierung“ vor. Der Beitrag zu einer Forschungsidee befasst sich damit, den Rechenaufwand netzbasierter Mehrzielformoptimierungen zu reduzieren und damit die effiziente Durchführung komplexer Optimierungsprozesse zukünftig zu ermöglichen.
Eine weitere Beteiligung aus Bayreuth erfolgte in der Session LCE, Eco-Design, DfS. Andreas Kormann präsentierte den Beitrag „Vergleich von Metamodellklassen zur frühen CO₂e-Bewertung von FDM-Bauteilen“. Damit wurde ein Forschungsthema aus dem Bereich der nachhaltigen Produktentwicklung und der frühzeitigen Bewertung von Umweltauswirkungen vorgestellt.
Neben den fachlichen Vorträgen bot das KT-Kolloquium zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. Das Rahmenprogramm begann bereits am Mittwochabend mit einem gemeinsamen Get-Together im Turmbrauhaus. Am Donnerstag stand neben den wissenschaftlichen Sessions auch ein Besuch des Industriemuseums Chemnitz auf dem Programm. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur Einblicke in die industrielle Geschichte der Region, sondern konnten auch eine Vorführung einer historischen Dampfmaschine erleben. Die anschauliche Demonstration bot einen direkten Einblick in die historische Entwicklung und Funktionsweise einer für die Industrialisierung bedeutenden Antriebstechnik. Den Tag rundeten ein gemeinsames Abendessen und weitere Gespräche in geselliger Atmosphäre ab.
Zum Abschluss des Kolloquiums bestand am Freitag zudem die Möglichkeit, an einer Lehrstuhlführung teilzunehmen.
Das KT-Kolloquium verbindet damit wissenschaftliche Diskussionen mit dem persönlichen Austausch zwischen den beteiligten Lehrstühlen und Forschungseinrichtungen. Die unterschiedlichen Forschungsschwerpunkte der Teilnehmenden zeigen dabei die große thematische Bandbreite der aktuellen Forschung in der Konstruktionstechnik – von digitalen und simulationsgestützten Methoden über Optimierung und Leichtbau bis hin zu nachhaltiger Produktentwicklung.
Der Lehrstuhl für Konstruktionslehre und CAD bedankt sich bei der Technischen Universität Chemnitz für die Organisation und bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die interessanten Beiträge und anregenden Diskussionen. Das KT-Kolloquium 2026 hat erneut gezeigt, wie wertvoll der fachübergreifende Austausch für die Weiterentwicklung aktueller Forschungsthemen und die Vernetzung innerhalb der Konstruktionstechnik ist.
Die Teilnehmenden des KT-Kolloquiums vor dem Industriemuseum Chemnitz