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Teilnahme an der DESIGN 2026 in Cavtat (Dubrovnik)
8. Juni 2026
Vom 18. bis 21. Mai 2026 fand die 19. International Design Conference (DESIGN 2026) in Cavtat bei Dubrovnik statt. Die Konferenz bot eine Plattform für den fachlichen Austausch zu aktuellen Fragestellungen der Produktentwicklung.
Den Auftakt bildeten am ersten Konferenztag mehrere interaktive und thematisch vielfältige Workshops, die bereits intensive Diskussionen ermöglichten. In den darauffolgenden drei Tagen wurde ein umfangreiches wissenschaftliches Programm mit insgesamt sechs parallelen Sessions geboten. Inhaltliche Schwerpunkte lagen insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz in der Produktentwicklung, Nachhaltigkeit sowie automatisierte und generative Designmethoden.
Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Stephan Tremmel nahmen Rick Hentschel und Andreas Kormann an der Konferenz teil und nutzten die Gelegenheit zum intensiven fachlichen Austausch mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Rick Hentschel und Andreas Kormann präsentierten ihre Forschungsergebnisse im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbunds FORAnGen.
Rick Hentschel stellte in seinem Vortrag mit dem Titel „Integrating manufacturing constraints in existing generative design workflows: wall thickness and cooling channel considerations“ methodische Ansätze vor, wie fertigungstechnische Randbedingungen, insbesondere Wandstärken und interne Kanalstrukturen, in bestehende Generative-Design-Workflows integriert werden können. Ziel der Arbeit ist es, die Lücke zwischen generierten Entwürfen und deren praktischer Herstellbarkeit zu schließen und damit die industrielle Anwendbarkeit generativer Entwurfsverfahren zu verbessern. Die Ergebnisse zeigen, dass auch mit bestehenden Softwarelösungen durch geeignete Strategien und Nachbearbeitungsschritte fertigungsgerechte und gleichzeitig leistungsfähige Bauteile erzeugt werden können.
Andreas Kormann präsentierte den Beitrag „Geometry-based estimation of manufacturing complexity of fused filament fabrication printed products“. Darin wurde ein neuartiger, rein geometriebasierter Kennwert zur Abschätzung des Fertigungsaufwands von additiv gefertigten Bauteilen vorgestellt. Der Ansatz ermöglicht es, bereits in frühen Entwicklungsphasen den relativen Druckaufwand basierend auf Faktoren wie Druckzeit und Materialeinsatz effizient abzuschätzen, ohne auf zeitintensive Simulations- oder Slicing-Prozesse zurückgreifen zu müssen.
Andreas Kormann (links) und Rick Hentschel (rechts) bei der Präsentation ihrer Forschungsergebnisse auf der DESIGN 2026.
Neben den wissenschaftlichen Beiträgen bot die Konferenz vielfältige Gelegenheiten zum Networking und zur Diskussion aktueller Forschungsthemen. Die Teilnahme an der DESIGN 2026 stellte somit eine wertvolle Gelegenheit dar, die eigenen Forschungsergebnisse einem internationalen Publikum zu präsentieren und neue Impulse für zukünftige Arbeiten im Bereich der Produktentwicklung und des generativen Designs zu gewinnen.
Wir danken den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung und freuen uns auf zukünftige Konferenzen dieser Reihe.