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Klausurtagung des Forschungsverbunds FORAnGen im Speinshart Scientific Center
25. März 2026
Zur Halbzeit des bayerischen Forschungsverbunds FORAnGen – Forschungsverbund zur Auslegung nachhaltiger Produkte mittels Generative Design fand eine gemeinsame Klausurtagung der beteiligten Forschungseinrichtungen im Speinshart Scientific Center for AI and SuperTech statt.
Der Lehrstuhl für Konstruktionslehre und CAD, Universität Bayreuth, der Lehrstuhl für Produktentwicklung und Leichtbau, Technische Universität München, der Lehrstuhl für Fertigungstechnologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie das Fraunhofer IGCV kamen zusammen, um den bisherigen Projektfortschritt zu reflektieren und die nächsten Schritte im Verbund strategisch auszurichten.
Von links nach rechts: Prof. Dr. Markus Zimmermann (TUM), Johannes Soika (TUM), Prof. Dr.-Ing. Stephan Tremmel (UBT), Dr.-Ing. habil. Daniel Günther (IGCV), Raphaela März (FAU), Francesc Roure (IGCV), Dr.-Ing. Tobias Rosnitschek (UBT), Andreas Kormann (UBT), Prof. Dr.-Ing. Michael Lechner (FAU)
Im Mittelpunkt der Klausurtagung standen der intensive fachliche Austausch zwischen den Teilprojekten sowie die Weiterentwicklung gemeinsamer methodischer Ansätze. Diskutiert wurden insbesondere die Integration von Generative-Design-Methoden mit fertigungstechnischen Randbedingungen, die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Produktentwicklung sowie die Überführung wissenschaftlicher Ansätze in industrielle Anwendungen.
Das Speinshart Scientific Center bot hierfür einen idealen Rahmen: Die interdisziplinär ausgerichtete Umgebung fördert gezielt konzentriertes Arbeiten und den wissenschaftlichen Dialog über Fachgrenzen hinweg. Die Klausurtagung ermöglichte es, bestehende Schnittstellen zwischen den Projektpartnern weiter zu stärken und neue Synergien zu identifizieren.
Der bayerische Forschungsverbund FORAnGen vereint die Expertise bayerischer Forschungseinrichtungen und arbeitet eng mit zahlreichen Industriepartnern zusammen. Ziel ist es, Generative Design als zentrale Technologie für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Produktentwicklung zu etablieren.
Die Ergebnisse der Klausurtagung bilden eine wichtige Grundlage für die zweite Projektphase, in der die entwickelten Methoden weiter vertieft, validiert und verstärkt in die industrielle Praxis überführt werden sollen.