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Fakultät für Ingenieurwissenschaften

Lehrstuhl für Konstruktionslehre und CAD – Prof. Dr.-Ing. Frank Rieg

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ViWAT

ViWAT: Virtueller Werkzeugdaten Austausch Transformator

Ziel des Forschungsprojektes ist es, Produktentwicklern und Ingenieuren von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein effizientes und leicht zu bedienendes Softwareprogramm zur eigenständigen Analyse, Kontrolle und Korrektur von Austauschdaten virtueller Werkzeugmodelle zur Verfügung zu stellen. Es wird eine vollständige, speziell an die Anforderungen von KMU angepasste Softwarelösung umgesetzt. Die grafische Oberfläche bietet dem Nutzer eine intuitive Eingabemöglichkeit, die keine Bearbeitung von kryptischen Textdateien oder ein tiefes Verständnis der Hintergrundprozesse voraussetzt. Es ist geplant, mit dem Programm die zwei Kernprobleme Informationsgehalt und Kompatibilität zu bewältigen.



Motivation: Vereinfachung des Werkzeugdatenaustauschs.

Für das produzierende Gewerbe ist das Vorhandensein von virtuellen Werkzeugdaten die Voraussetzung für eine Automatisierung und Digitalisierung aller Fertigungsprozesse. Allerdings stellt die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Daten sowie die Weiterverarbeitung von gelieferten Austauschmodellen aktuell ein immenses Problem dar. Aufgrund der großen Produktvielfalt von Werkzeugen, vielen verschiedenen Teilnehmern in der Lieferkette und einer unüberschaubaren Vielfalt an eingesetzten Systemlösungen und Softwareprodukten in der Werkzeugbranche, ist das Ausmaß des Problems immens und vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) alleine nicht beherrschbar. Aktuell fehlt ein Hilfsmittel, das die KMU bei der Datenbereitstellung und –weiterverarbeitung unterstützt.


Förderung: EFRE in Bayern.

Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Bayern gefördert. Schwerpunktbereiche des Fonds sind "Forschung und Innovation", eine "digitale Agenda" sowie die "Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen". Sämtliche dieser Bereiche werden von ViWAT angesprochen. Die Förderung erstreckt sich zu 50% der Projektkosten über die gesamte Projektdauer von 4 Jahren.


Projektpartner: Bayerische Unternehmen aus der Region.

Das Projekt erfolgt in enger Zusammenarbeit mit starken Industriepartnern aus unterschiedlichen Branchen. Zu diesen zählen unter anderem die Firmen Bühnenplanung Walter Kottke Ing. GmbH, Getecha GmbH, Köckert Formenbau GmbH, Konstruktionsservice Legat, KoppKon Konstruktionsdienstleistungen UG, PfK Ansbach GmbH, Putzin Maschinenbau GmbH, Schnupp GmbH Co. Hydraulik KG, Stammberger Werkzeugbau GmbH, TB Sondermaschinenbau und VOGEL-Konstruktion GmbH. Falls Sie ebenfalls interessiert sind, sich an dem Projekt zu beteiligen, können Sie uns gerne ansprechen.


Ansprechpartner: Lehrstuhl für Konstruktionslehre und CAD, Universität Bayreuth.

Die Umsetzung des Projektes findet am Lehrstuhl für Konstruktionslehre und CAD der Universität Bayreuth statt. Das Projekt startete am 01.10.2017 und besitzt eine Laufzeit von vier Jahren. Falls Sie Interesse haben, dem Forschungsvorhaben als Industriepartner beizutreten, oder weitere Fragen haben, können Sie gerne Claudia Kleinschrodt kontaktieren.


Projektinterner Bereich


Verantwortlich für die Redaktion: Stephan Brütting

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